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About Us / Über uns

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Fahne von DeutschlandWer sind wir?

Wir sind 14 Studenten aus dem Fachgebiet der Angewandten Kognitions- und Medienwissenschaften und haben im Rahmen unseres Praxisprojektes das Buddy-System "RefUDEeBuddy" entwickelt.
Wir haben eine Plattform geschaffen, auf der sich sowohl Flüchtlinge, als auch Studierende der Uni DUE anmelden können und einander per Matchingverfahren zugewiesen werden.
Das Programm richtet sich an Flüchtlinge, die mindestens im Anerkennungsverfahren und studierfähigen Alter sind, die sich für ein Studium an unserer Universität interessieren und Vorlesungen im Rahmen einer Gasthörerschaft besuchen können.
Diesen Menschen soll durch Studenten, die sich freiwillig im Rahmen des Programms engagieren, der Einstieg in das Leben am Campus und an der Uni erleichtert werden.
Studenten und Flüchtlinge werden, entsprechend bestimmter Kriterien, wie Studiengang und Alter, einander zugewiesen und lernen sich so über unsere Plattform kennen. Die Studenten sollen als Buddy bestimmte Aufgaben übernehmen und den Flüchtlingen dabei helfen sich im Uni-Alltag zurecht zu finden. Es soll eine Basis geschaffen werden für eine gute und kooperative Zusammenarbeit zwischen Flüchtlingen und Freiwilligen.
Für uns war es besonders wichtig, etwas zu schaffen, das bleibt und auch nach Beendigung des Praxisprojekts weiter hilft. Um dies zu gewährleisten, haben wir eine Anforderungsanalyse durchgeführt und theoretische Grundlagen erarbeitet.
Klicke hier, um mehr dazu zu erfahren.


Fahne von GrossbritannienWho are we?

We are 14 students of Applied and Cognitive Science, who developed a buddy system in the framework of our practical project.
This system should deal with the building of a platform that offers the possibility for refugees and students to register and to be matched with a fitting partner.
The program should attract refugees that are at least in the validation process, aged to study and interested in studies at our university. If they have the status of guest auditor they may attend lectures and can take part in our program.
Their first steps into campus and university life are eased by voluntary students, with whom they are matched by certain criteria like the degree course or the age. As a buddy, students shall undertake certain tasks and help to find one's way in daily life at the university.
A basis for good cooperation among students and refugees should be provided because it was important for us to create something that remains and helps even after the project's end. To ensure this we have conducted a requirement analysis.
Click here to learn more or look below.



Gruppenbild

Vorurteile & Stereotype: Merkmale und Entstehung
Spricht man vor Vorurteilen, handelt es sich um negative Einstellungen und Emotionen, die entsprechende Reaktionen zum Vorschein bringen, welche man jedoch nicht mit Stereotypen gleichsetzten sollte. Stereotype beziehen sich sowohl auf positive als auch auf negative Eigenschaften, die wir anderen, aufgrund ihrer Mitgliedschaft in einer bestimmten Gruppe, zuschreiben [1].
Die Merkmale von Vorurteilen lassen sich in eine Kognitive (Stereotype), eine Affektive (Emotionen) und eine Verhaltenskomponente (Diskriminierung) einteilen. Bei der Entstehung unterscheidet man zwischen der Sozialen Kognition („Wie wir denken“), der Attributionsverzerrung („Wie wir Bedeutung zuschreiben“), der Theorie des realistischen Gruppenkonflikts [2] und den Normativen Regeln („Wie wir uns anpassen“).

Wollt Ihr mehr darüber erfahren, dann könnt ihr Euch hier das Referat downloaden. Vorurteile & Stereotype: Merkmale und Entstehung als Download

Vorurteile & Stereotype: Abbau
Vorurteile sind in der heutigen Gesellschaft allgegenwärtig und schwer abzubauen, doch es gibt einige Wege, die bei dem Abbau helfen. Wichtig dafür ist der direkte Kontakt zu Fremdgruppen, um die Angst vor den Mitgliedern zu reduzieren [3]. Doch nicht nur der direkte Kontakt, sondern auch die Parasoziale Interaktion durch die Medien ist entscheidend, da es eine große Chance bietet viele Menschen zu erreichen [4]. Außerdem ist es erforderlich, dass aversiven Rassisten [5], die automatisch negativ, aber unbewusst Fremdgruppenmitgliedern bewerten, ihr Denken vor Augen geführt wird, damit sie ihr Verhalten ändern und sich vom Rassismus distanzieren.

Wollt Ihr mehr darüber erfahren, dann könnt ihr Euch hier das Referat downloaden. "Vorurteile & Stereotype: Abbau" als Download

Einblicke in die islamisch-arabische Welt
Entgegen allgemeiner Annahmen sind nicht alle Muslime Araber und nicht alle Araber Muslime. In Syrien beispielsweise leben ca. 10% Christen und noch weitere Religionsgruppen. Ein Araber ist ein Mensch, der die arabische Staatsbürgerschaft besitzt oder Arabisch als Muttersprache spricht. Ein Muslim hingegen ist jemand, der den Islam angenommen hat und an Allah als einzigen Gott, sowie Muhammed als dessen Gesandter glaubt [6]. Bei Muslimen ist die Frage warum Frauen Kopftuch tragen, häufig präsent. Gründe dafür sind Zeichen von Religion, kultureller Identität als auch Mode. Das zeigt, dass das Tragen eines Kopftuchs nicht mit religiösem Fundamentalismus gleichzusetzen ist, welcher jedoch oftmals nachgesagt wird, gerade nach Terroranschlägen, wie beispielsweise dem 11. September [7]. Die Anschläge am 11. September haben die Situation von Muslimen im Westen stark verändert. Es gab Schuldzuweisungen und Kritik, jedoch kam es auch zu Annäherungen. An Universitäten wurden Buddy-Programme und Veranstaltungen entwickelt, um sich gegenseitig zu helfen, neues Wissen zu erlangen und Vertrauen fassen zu können [8].

Wollt Ihr mehr darüber erfahren, dann könnt ihr Euch hier das Referat downloaden. "Einblicke in die islamisch-arabische Welt" als Download

Prosoziales Verhalten
Ein entscheidender Faktor für prosoziales Verhalten ist die Motivation, daher ist es wichtig Freiwillige für das Projekt zu motivieren. Motive für ehrenamtliches Engagement sind soziale Gerechtigkeit, Wissenserweiterung, persönliche Beziehung, Anerkennung, Ansehen, Wettkampf, Organisation, sich kümmern und Einflussnahme [9], wobei in diesem Projekt vor allem die Motive soziale Gerechtigkeit, persönliche Beziehung und Anerkennung im Fokus stehen. Auch der kulturelle Austausch bei diesem Projekt kann im Rahmen der Wissenserweiterung motivierend wirken. Durch ein Motivationsschreiben können Freiwillige auf den sozialen Austausch, bei dem beide Seiten profitieren, aufmerksam gemacht werden. Letztendlich gilt aber, dass autonome Motivation einen stärkeren Effekt hat [10], weswegen Freiwillige aus Überzeugung helfen sollten und nicht, weil sie etwas dafür bekommen.

Wollt Ihr mehr darüber erfahren, dann könnt ihr Euch hier das Referat downloaden. "Prosoziales Verhalten" als Download

Motivation zum Studieren
Die meist genannten Studienmotive sind fachliches Interesse, professionelle Karriereaussichten und eine gute finanzielle Perspektive [11]. Generell hat ein Student eine höhere Motivation ein Studium an einer Universität aufzunehmen und auch abzuschließen, wenn er sich dort bereits im Vorhinein willkommen und akzeptiert fühlt, den Campus bereits besucht hat und schon einige nette Leute und die Universität kennengelernt hat [12]. Man fühlt sich an einer Universität wohler, wenn man weiß, dass einem dort viele Studierende ähnlich sind [12], was unsere Universität durch ihre große Internationalität fördert. Zudem ist sie übersichtlich und hat eine große Auswahl im Fächer- und Sportangebot.

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Prejudices & Stereotypes: Charasteristics and Development
Speaking of prejudices, it is a matter of negative attitudes and emotions that reveal respective reaction. Prejudices shouldn’t be equalized with stereotypes which address positive as well as negative characteristics that we attribute with others just because of their membership of a certain group [1].
Features of prejudices can be divided into three components: cognitive (stereotypes), affective (emotions) and behavioral component (discrimination). Concerning the development, it can be differentiated between the social cognition („how we think“), the attribution bias („how we attribute importance“), the realistic group conflict theory [2] and the normative rules („how we adapt“)..

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Prejudices & Stereotypes: Depletion
In today's society prejudices are omnipresent and difficult to reduce, but there are some methods that support the reduction of them. Therefore it is important to have a direct contact to the outgroup people, in order to reduce the fear of them [3]. Not only the direct contact is essential, but also the parasocial interaction through media, because it offers the chance to reach a large number of people [4]. Futhermore it is necessary, to enhance the awareness of the aversive racists, who subconsciously and automatically judge the outgroup people in a negative way, to their racist behaviour, so that they want to distance themselves from racism and change their attitude [5].

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Insights into the Arabic-Islamic world
Not every Arab is a Muslim and not every Muslim is an Arab. But this is a prevalent though although i.e. Syria has 10% of Christians and also other religious groups. A person is called Arab, if he has a Arab citizenship or the Arab language as his native language. By contrast, a Muslim is a person, who accepts the Islam and believes in Allah, as the only God and Muhammed, as the holy prophet who is sent by him [6]. The question why Muslim women wear a headscarf is ever-present. There are different reasons, for example as a Symbol of religion, as cultural identity but also for fashion. This shows, that wearing a headscarf doesn't always have something to do with religious fundamentalism. But this is a prejudgment, which is much more pronounced since the terrorist attacks, for example nine eleven [7]. Nine eleven changed the position of Muslims in the west. They often got recrimination and critic a lot. But at the same time, some people start to show interest. Universities organized buddy-systems and also different events, for mutual help, to get more knowledge and also to put trust in each other [8].

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Prosocial behaviour
An important aspect of prosocial behaviour is the motivation, so it’s important to encourage volunteers to participate in this project. Motives for voluntary service are social fairness, knowledge expand, personal relationships, appreciation, prestige, competition, organisation, carring for someone and influence [9]. In this project the focus is especially on social fairness, personal relationships and appreciation. But the motive knowledge expand can also be satisfied through culture exchange. The volunteers can be motivated by underlining the social substitution, where both sides can benefit. But the autonomus motivation ist still more effective than controlled motivation [10], so it is important that the volunteer‘s help comes from an inner belief.

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Motivation to study
The most often named motives for studying are academic interest and financial or career reasons [11]. In general a student who feels welcomed and accepted, visited the campus where he or she met some nice people and got to know the university before studying, is more motivated to study and graduate [12]. Students will feel more comfortable in the university’s society if they know there are other students similar to them [12]. Thus our university has the great advantage of being very international and diverse. It is neatly arranged and offers many fields of study as well as a wide range of sport activities.

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[1] Aronson, E., Akert, R., & Wilson, T. (2014). Sozialpsychologie, 8. München: Pearson Verlag, 480-513.
[2] Brewer, M. B. (1999). The psychology of prejudice: Ingroup love and outgroup hate?. Journal of social issues, 55(3), 429-444.
[3] Pettigrew, T. F., & Tropp, L. R. (2008).How does intergroup contact reduce prejudice? Meta‐analytic tests of three mediators. European Journal of Social Psychology, 38(6), 922-934. 
[4] Schiappa, E., Gregg, P. B., & Hewes, D. E. (2005). The parasocial contact hypothesis. Communication Monographs, 72(1), 92-115.
[5] Hing, L. S. S., Li, W., & Zanna, M. P. (2002). Inducing hypocrisy to reduce prejudicial responses among aversive racists. Journal of Experimental Social Psychology, 38(1), 71-78.
[6] Schwegler, U.& Jammal, E. (2007). Interkulturelle Kompetenz im Umgang mit arabischen Geschäftspartnern.
[7] Wagner, W., Sen, R., Permanadeli, R., & Howarth, C. S. (2012). The veil and Muslim women’s identity: Cultural pressures and resistance to stereotyping. Culture & Psychology, 18(4), 521-541.
[8] Peek, L. A. (2003). Reactions and response: Muslim students' experiences on New York City campuses post 9/11. Journal of Muslim Minority Affairs, 23(2), 271-283.
[9] Redmann R.(2015).Motivation für Ehrenamtliches Engagement. Erfolgreich führen im Ehrenamt, 45-65. DOI: 10.1007/978-3-8349-4679-9_3.
[10] Weinstein N., Ryan R. M. (2010). When Helping Helps: Autonomous Motivation for Prosocial Behavior and Its Influence on Well- Being for the Helper and Recipient. American Psychology Association, Vol. 98, No 2, 222-244. DOI: 10.1037/a0016984.
[11] Archer, L. (2005). “The ‘value’ of higher Education”. In Archer, L., Hutchings, M. & Ross, A., Higher Education and Social Class: Issues of Exclusion and Inclusion, Routledge, 119-136.
[12] Nora, A. (2004). The role of habitus and cultural capital in choosing a college, transitioning from high school to higher education, and persisting in college among minority and nonminority students. Journal of Hispanic higher education, 3(2), 180-208.


Um das Projekt bestmöglich nach den Wünschen der Flüchtlinge, sowie der Freiwilligen gestalten zu können, wurden Interviews mit beiden Gruppen durchgeführt. Dabei wurden fünf Studierende der Universität Duisburg-Essen und fünf Flüchtlinge über verschiedene Themenbereiche, die das Projekt betreffen, befragt. Wollt ihr mehr darüber erfahren, dann könnt ihr euch hier die Analyse downloaden.

Anforderungsanalyse als Download

To fulfill the needs of both refugees and volunteers alike, we have conducted interviews with participants of both groups. Five students of the university Duisburg-Essen and five refugees were asked about different, for the project relevant, topics.
If you want to know more about the analysis, you can download it here. Be adviced: The analysis is only available in German. Requirement Analysis for download